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Die Kirchen Düsseldorfs als Baudenkmäler der Geschichte

Kirchen bewundern während der Stadtbesichtigung | H-Hotels.com

Entstanden im Wandel der Zeiten: Die Kirchen von Düsseldorf stehen für die wechselvolle Geschichte der Stadt – und sind einen Besuch wert!

Kirchen sind Gotteshäuser, Räume der Begegnung, aber vielfach auch eindrucksvolle Baudenkmäler. Auch in Düsseldorf sind die zahlreichen Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten Beispiele für die Architektur der unterschiedlichen Epochen. Zwischen der romanischen Basilika St. Suitbertus und der Bunkerkirche in Heerdt liegen Welten – und dennoch sind sie bei der Stadtbesichtigung von Düsseldorf beide gleichermaßen einen Blick wert!

Die katholischen Kirchen in der Altstadt

Zum Katholischen Stadtdekanat Düsseldorf gehören verschiedene Pfarreien, darunter St. Lambertus in der Altstadt. Die Lambertikirche wurde zwischen 1288 und 1394 im gotischen Stil erbaut und gilt als die älteste Kirche in der Altstadt und als Wahrzeichen von Düsseldorf. Da sich das Holz in der Dachkonstruktion im Laufe der Zeit verzogen hat, ist das Turmdach sichtbar schief und leicht gedreht. Auch die Kreuzherrenkirche in der Ursulinengasse, errichtet in nur zehn Jahren zwischen 1445 und 1455, ist eine gotische Kirche.

Die St. Andreaskirche dagegen zeigt sich in barocker Pracht. Zur Festigung der Position der katholischen Kirche wurde sie in der Zeit der Gegenreformation im 17. Jahrhundert als Hof- und Jesuitenkirche gebaut. Schön anzusehen sind insbesondere die Stuckdekorationen im Kirchenschiff, das Mausoleum von Kurfürst Jan Wellem sowie die barocke Kanzel.

Katholisch ist auch die Kirche St. Maximilian – meist einfach Maxkirche genannt, die im 18. Jahrhundert direkt südlich der Altstadt in dem neueren im Düsseldorfer Stadtteil Carlstadt entstand. Bewundern Sie hier die spätbarocken Dekorationen, ein bronzenes Pult aus dem Jahr 1449 und das barocke Chorgestühl aus der Vorgängerkirche sowie die 14 Ölbilder, die einen Kreuzweg bilden.

St. Lambertus | H-Hotels.com

St. Lambertus


Nach der Reformation – protestantische Kirchen in Düsseldorf

Johanniskirche | H-Hotels.com

Johanniskirche


Erst mit dem Amtsantritt des Kurfürsten Jan Wellem war die evangelische Kirche in Düsseldorf ab 1679 offiziell anerkannt. Das hieß jedoch nicht, dass die Reformierten zu massiv sichtbar sein sollten: Ihre neuen Kirchen durften sie nur verdeckt in Höfen erbauen. Daher steht die Neanderkirche, die als älteste protestantische Kirche von Düsseldorf bereits 1784 fertiggestellt wurde, dicht von Häusern umbaut, etwa 30 Meter abseits von der Straße. Im Sommer finden hier regelmäßig viel besuchte Orgelkonzerte statt.

Auch die Berger Kirche von 1687 drückt sich bescheiden zwischen die Häuser der Wallstraße. Der Innenraum beeindruckt mit farbenfrohen, modernen Lichteffekten und Farbspielen. Deutlich repräsentativer tritt die gut hundert Jahre später erbaute Johanneskirche auf: Der auch Stadtkirche genannte Bau steht nicht nur mittig auf dem Martin-Luther-Platz, sondern ist auch die größte der evangelischen Kirchen von Düsseldorf.


Herzlich Willkommen im H2 Hotel Düsseldorf - Offizielle Webseite
Düsseldorf
H2 Hotel Düsseldorf

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Das H2 Hotel Düsseldorf Seestern liegt im bekannten Viertel „Am Seestern“ und überzeugt mit seiner nahen Lage zum Rhein, der Messe Düsseldorf und der Innenstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten. 67 der 301 Zimmer im neuen H2 Hotel Düsseldorf Seestern sind Vierbettzimmer, welche optimal für reisende Familien oder einen gemeinsamen Städtetrip mit Freunden sind.

Die ältesten Kirchen von Düsseldorf

Die ältesten Kirchen auf dem Stadtgebiet von Düsseldorf liegen nicht – wie sich vermuten ließe – in der Altstadt, sondern in den früher eigenständigen, alten Stadtteilen Bilk und Kaiserswerth. Die „Alte Bilker Kirche“, die bereits im 10. Jahrhundert auf einem noch älteren Vorgängerbau errichtete und im 12. Jahrhundert fertiggestellte Pfarrkirche Alt St. Martin, gilt damit als älteste Kirche der Stadt. Der fünfgeschossige, quadratische Kirchturm wurde im frühen 13. Jahrhundert angebaut.

Ebenfalls noch aus dem 13. Jahrhundert stammen die Fresken in der Apsis, sowie zwei weitere Fresken, die heute an den Stirnwänden angebracht sind. Bevor es die Lambertikirche gab, war die romanische Kirche bis 1206 auch die Pfarrkirche für das damalige Dorf Düsseldorf.

Schon früher begonnen, aber später beendet, ist die Kirche St. Suitbertus in Kaiserswerth mit ihrer Bauzeit vom 11. bis zum 13. Jahrhundert die zweitälteste Kirche von Düsseldorf. Der romanische Bau hat eine gotische Apsis und einen gotischen Eingang. Seit 1264 werden in dem reich verzierten Suitbertusschrein die Gebeine des Heiligen Suitbertus, Missionar und um 700 erster Abt des Klosters von Kaiserwerth, aufbewahrt. Dieser Schrein steht in der Apsis und ist eines der kostbarsten Stücke des Kirchenschatzes.

Ebenfalls zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert entstanden auch die ebenfalls romanischen Kirchen St. Nikolaus in Himmelgeist, südlich von Düsseldorf am Rhein gelegen, und die Basilika St. Margareta in Gerresheim.

Ältesten Kirchen in Düsseldorf | H-Hotels.com

Die ältesten Kirchen in Düsseldorf besuchen


Die neuesten Kirchen von Düsseldorf

Neue Kirchen in Düsseldorf | H-Hotels.com

Die Architektur der neuen Kirchen bestaunen


Ganz anders präsentieren sich die modernen Kirchen von Düsseldorf. Eindrucksvoll ist vor allem die Bunkerkirche Sankt Sakrament in Heerdt. Zwischen 1940 und 1942 errichteten die Nationalsozialisten auf einem Grundstück der Kirchgemeinde einen Hochbunker, der aus Gründen der Tarnung grob die Form einer Kirche hatte. Im Gegensatz zu der Notbaracke, in der die Gemeinde ihre Gottesdienste abhalten durfte, überstand der Bunker alle Bombenangriffe unbeschadet. 1947 wurde der Umbau zur Kirche entschieden, und heute steht diese einzigartige und wohl „stabilste Kirche der Welt“ unter Denkmalschutz. Sie ist Kirche, Mahnmal und Kunstort in einem.

Die ehemals neoromanische Rochuskirche in Pempelfort ist im Zweiten Weltkrieg massiv zerstört worden. 1950 wurde entschieden, nur den Turm zu erhalten und anstelle des alten Kirchenraums einen Neubau zu errichten: einen eiförmigen Kuppelbau aus rautenförmigen Ziegeln. Ein durchlaufendes Wellenband und ein Lichtband zwischen Fassade und Dachaufbau strukturieren den Bau, der in starkem Kontrast zu dem alten Turm steht.

Die katholische Pfarrkirche St. Matthäus im Südwesten von Düsseldorf-Garath gilt mit ihren ineinander geschachtelten, teilweise farbigen Quadern als eines der bedeutendsten Beispiele für moderne Kirchenarchitektur. Der Bau wurde 1968–1970 nach Plänen von Gottfried Böhm errichtet.

Ein weiteres Beispiel für moderne Kirchenbauten in Düsseldorf ist die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche mit achteckigem Grundriss und freistehendem Glockenturm. Charakteristisch für den Bau sind die überlappenden, verkleideten Betonwände.


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